2018-08-22
Kopenhagen
Im Paradies für Radfahrer
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Jeder hat seine bevorzugte Art, eine Stadt zu erkunden. Ich nehme mir gern zu Fuß einen Stadtteil vor, schlendere durch Straßen und Gassen, stöbere in Geschäften und mache Halt in einem Café, Park oder Kunstmuseum.

Bei unserem Städtetrip in Kopenhagen machten wir es einmal auf Harrys Art – d.h. wir begaben uns mit Rädern auf Entdeckungstour. Schließlich ist Kopenhagen die fahrradfreundlichste Stadt Europas. Es wäre eine Schande, dies nicht auszunutzen. So schnappten wir uns zwei komfortable Mieträder unseres Apartments „STAY Seaport“ und umrundeten an einem Tag die Stadt entgegen dem Uhrzeigersinn.

Von Fahrradwegen, die so breit sind wie eine Fahrbahn, kann man hierzulande nur träumen. Statt nur einzelne Ziele wie den Vergnügungspark Tivoli oder das Schloss Christiansborg (das ich als Fan der dänischen Polit-Serie „Borgen“ unbedingt live sehen wollte) anzusteuern, erwies es sich als spannender, sich einfach treiben und überraschen zu lassen. So stießen wir ganz zufällig auf „The Laundromat Cafe“, wo wir uns mit einem köstlichen Brunch für die Tour stärken konnten. Ohne großartig den Reiseführer zu studieren, entdeckten wir das Viertel „Meatpacking District“ oder die genmodifizierte Meerjungfrau des Künstlers Bjørn Nørgaard. Sehr spannend war auch der Panorama-Hafenradweg „Havneringen“, der südwärts durch das futuristische Wohn- und Forschungsviertel Islands Brygge führt.

Selten haben wir an einem Tag so viele verschiedene Eindrücke gewonnen. Eine kleine Auswahl findet Ihr in diesem Flyer. Die ideale Ergänzung zu unserer Radtour war eine Kanalrundfahrt, bei der wir sowohl die Bauwerke als auch das lebhafte Treiben auf den Hausbooten vom Wasser aus betrachten konnten. Auch der City Pass war ganz nützlich, nicht nur für den Transfer zum Flughafen, sondern auch um einen Abstecher zum Amager Strandpark machen.

Nachdem wir uns einen schönen Überblick über diese aufregende Stadt verschafft haben, werden wir bei unserem nächsten Besuch einige Stationen genauer unter die Lupe nehmen: zum Beispiel die Nationalgalerie Statens Museum vor Kunst (SMK), das Design Museum Danmark oder die Industriehalle Copenhagen Street Food.

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