Archiv 2015-11

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Vom Reiturlaub bis zum Bergerlebnis

Der Dezember ist so ein turbulenter Monat, dass es eigentlich nicht noch zusätzlicher Überraschungen bedarf. Und doch sind sie allseits beliebt: die Adventskalender, die die Vorweihnachtszeit verkürzen und versüßen sollen.
Kreative, die für ihre Liebsten einen Kalender selber basteln, sind ebenso gefragt, wie Naschkatzen, die sich jedes Jahr einen mit edlen Pralinen gefüllten Aufsteller sichern. Dabei verbirgt sich ja längst nicht nur Schokolade hinter den Türchen. Viele Anbieter locken mit Gewinnspielen und besonderen Deals, die nur an dem betreffenden Tag gültig sind.
Dass wirklich keine Zielgruppe zu kurz kommt, zeigt der Barnboox Adventskalender. Die Wissensdatenbank für Reiter und Pferdeliebhaber verlost von Helm bis zur Airbag-Sicherheitsreitweste und als Hauptpreis sogar einen Reiturlaub.
Irlandfreunde können auf Gruene-Insel.de täglich Produkte aus dem Irland-Shop gewinnen.
Wer sich auf Weihnachteninberlin.de registriert, wird täglich per Newsletter nicht nur über seine Gewinnchance, sondern auch Geschenkideen und Veranstaltungstipps informiert.
Opernliebhaber wie meine Mutter werden an dem sehr hübsch gemachten Adventskalender der Volksoper Wien ihre Freude haben, der jeden Tag eine besondere Überraschung bereit hält.
Ich finde, wenn schon ein Adventskalender, dann sollte es einer mit weihnachtlichem und winterlichem Charakter sein. Das ist wie mit den Adventsmärkten, wo man Plätzchen, Glühwein und Handgefertigtes erwartet und kein Plastikspielzeug. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Gewinnspiel Bergadvent. Es lockt mit einer Reise durch 24 Orte im Berchtesgadener Land (Gruß an Nina & Mirko: Das wäre doch was für Euch!). Am 1.12. kommt man mit etwas Glück an zwei Karten für die Bartholomä Weihnacht am Königssee, die am vierten Adventssonntag stattfindet. An anderen Tagen gibt es Weihnachtsgeschichten, Kurzfilme und Adventstipps.
Und war was für Euch dabei? Viel Spaß beim Stöbern und einen schönen 1. Advent.
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Die Schülerin Rodins

Der Name Rainer Maria Rilke ist sicher jedem ein Begriff, doch welch bemerkenswerte Persönlichkeit an seiner Seite lebte, erfuhr ich erst in der Biografie „Clara Rilke-Westhoff“ von Marina Bohlmann-Modersohn.
Ihre Lebensgeschichte ist beneidenswert und tragisch zugleich. Beneidenswert deshalb, weil sie gezielt ihren Weg als angehende Bildhauerin beschreitet und sich von ihrer Heimatstadt Bremen aus zu zahlreichen europäischen Städten begibt, um sich inspirieren zu lassen. Sie holt sich Anregungen in der Alten Pinakothek in München, im Pariser Louvre, nimmt Kurse an der Académie Julian, wird Schülerin Rodins, verbringt eine arbeitsreiche Zeit in Rom und reist sogar nach Kairo, um eine Büste für eine Baronin zu fertigen.
Ein bedeutender Ort, wo Clara auch ihren künftigen Ehemann und Dichter Rainer Maria Rilke kennenlernt, ist Worpswede. Heinrich Vogeler hat dort einen Bauernhof in ein Atelier umgebaut, wo sich die Künstlerkolonie regelmäßig trifft. Die Beziehung zwischen Clara und Rainer ist höchst ungewöhnlich: Während andere sich zusammentun, um der Einsamkeit zu entfliehen, bezwecken die beiden genau das Gegenteil: Die Gemeinsamkeit soll die nötige Stille und Ungestörtheit schaffen, um sich vollkommen ihrem jeweiligen künstlerischen Schaffen zu widmen. Trotz immenser Anstrengungen gelingt es dem Paar jedoch nicht, von ihrer Kunst zu leben und eine stabile Existenz aufzubauen.
Die Autorin setzt sich auf sensible Weise mit der Entwicklung und dem Leidensweg der Künstlerin auseinander. Durch zahlreiche Briefe und Tagebucheinträge von Rainer Maria Rilke und Paula Becker vermittelt sie ein lebendiges Bild von Clara und ihren Zeitgenossen und vom Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Ein gründlich recherchierter, hervorragender Lesestoff nicht nur für Kunstinteressierte.
Die Skulpturen von Clara Rilke-Westhoff kann man heute übrigens im Pariser Musée d’Orsay bewundern. Sie stehen gleich neben denen ihres Lehrers Rodin.
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Funny CrEATions

Wer sich als Designer inspirieren lassen möchte, begibt sich online auf die Suche – oder überlässt die Suche anderen, zum Beispiel dem Team von Klonblog. Hinter dieser Website, die ich kürzlich entdeckte, verbergen sich Designer, Texter, Fotografen, Redakteure etc. aus Berlin, die ausgefallene, informative und innovative Ideen und Neuigkeiten für die Leser zusammentragen. Ob Werbung, Lifestyle, Logos, Videos oder Fotografie – in den verschiedenen Kategorien wird man sicher fündig.
Vieke Künstler scheinen ein Faible für Lebensmittel zu haben. Mein Arrangement aus Müslizutaten kann leider nicht ganz mithalten mit den kleinen Kunstwerken, die ich entdeckte. Nady Nadhira aus Malaysia zum Beispiel peppt ihre witzigen Zeichnungen mit Süßigkeiten und Knabbersachen auf. Ihre Zeichnung „Eat or be eaten“, in der kleine Monster von einem Pacman-förmigen Keks verfolgt werden, ist schlicht und doch originell. Das Gleiche funktioniert auch mit Fundstücken aus der Natur. Kerstin Hiestermann macht es vor.
Farbintensiver wird es bei dem Fotografen Dan Cretu. Er kombiniert Lebensmittel mit Gegenständen und setzt seine neu geschaffenen Objekte mit seiner Kamera in Szene. Auf Klonblog werde ich sicher öfters mal vorbeischauen. Und Silvester sind wir dann ganz in der Nähe der Macher. Berlin, wir kommen! 
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"Ins Ziel coachen"

Einen sterbenden Familienangehörigen in den letzten Wochen seines Lebens zu begleiten, ist ein Gedanke, mit dem man sich nicht unbedingt beschäftigen möchte, solange man nicht betroffen ist. Und doch bin ich froh, dass ich das Buch „Bis zum Schluss“ von Oliver Uschmann und Sylvia Witt gelesen habe. ‚Wie man mit dem Tod umgeht, ohne verrückt zu werden’ lautet der Untertitel, und wie schwer sich dies gestaltet, beschreiben die beiden aus eigener Erfahrung.
Der Autor erfährt, dass seine krebskranke Mutter nicht mehr lang zu leben hat, und verbringt ihre letzten Tage an ihrem Sterbebett im Hospiz. Er schildert offen und ehrlich, wie überfordert er sich in der Situation fühlt: Einerseits das erschreckende Bewusstsein, seine Mutter das erste Mal als Sterbende zu sehen; andererseits die Notwendigkeit, sich davon nicht lähmen zu lassen – im Gegenteil, entscheidungsfähig zu bleiben und besonders gegenüber unsensiblen und arroganten Ärzten als ‚Anwalt’ der Patientin zu fungieren. Dabei lassen die Autoren den Leser so nah an das Geschehen und an ihren Gefühlen teilhaben, dass man fast meint, man sei selbst vor Ort.
Man merkt, dass sie hauptberufliche Satiriker sind, denn das beklemmende Thema wird durch ihren geistreichen Humor und guten Schreibstil angenehm aufgelockert. So fühlt sich Uschmann mitunter wie eine „lebendige Prothese mit Ohren zum Empfangen von Befehlen“, erleidet Qualen im Gästebett, wenn das Atmen seiner Mutter erst in Ächzen und Seufzen, später in Hecheln und Röcheln übergeht, und ist empört, dass sie im Schlaf nicht etwa nach ihrem Sohn, sondern nach ihrem Maler schreit.  
Die Autoren wechseln geschickt zwischen verschiedenen Ebenen wie ihre persönliche Geschichte, psychologischen Betrachtungen und Anleitungen, den Sterbenden behutsam „ins Ziel zu coachen“. Gut gefiel mir der Rat, kurz vor dem Tod des Betroffenen seine Lieblingsorte in Erinnerung zu rufen und ihm die Erlaubnis zu erteilen, loszulassen und zu gehen statt in einen Heulkrampf auszubrechen. Abgerundet wird das Ganze durch praktische Tipps wie eine Trauerfeier zu organisieren oder ein vergangenes Leben würdevoll aufzulösen. Ein durch und durch lesenswertes Buch, das mich auf die schwersten Momente im Leben sehr gut vorbereitet.
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SumSum und MischMisch

Jedes Mal, wenn wir in der Münchner Innenstadt an der Synagoge vorbeigehen, nehmen wir uns fest vor, einmal koscher essen zu gehen. Leider mussten wir feststellen, dass das Restaurant Einstein am Sankt-Jakobs-Platz samstags geschlossen ist.
Doch es gibt noch mehr israelische Restaurants – zum Beispiel das Schmock in Schwabing, auf das letzten Samstag unsere Wahl fiel. Durch die Bar im Eingangsbereich, die an ein typisches Szenelokal erinnert, gelangt man zum elegant eingerichteten Restaurant, geschmückt mit Orchideen, Stuck an der Decke und mit gedämpftem Licht.
Zu koscheren Lebensmitteln zählen Säugetiere, die Paarhufer und Wiederkäuer sind. So finden sich unter den israelischen und arabischen Spezialitäten hauptsächlich Rindfleisch, Huhn und Fisch, aber kein Schweinefleisch. Ein Schild am Eingang weist allerdings darauf hin, dass nicht streng koscher gekocht wird. So werden auch schon mal Suppen und Salate mit Meeresfrüchten serviert.
Wir probierten herzhafte Kartoffel-Dal-Latkes, ein typisch jüdisches Gericht, in einer Minzsoße sowie zarten Kalbsrücken mit Rosenkohl, Schwarzwurzel und Trüffelkartoffeln. Die Beilagen sind ein wenig gewagt, da rote Beete, Grünkohl und Rosenkohl nicht gerade zu den beliebtesten Gemüsesorten zählen. Doch durch die einfallsreiche Kombination, zum Beispiel mit halbrohem SumSum (Sesam) Tuna oder MischMisch Bulgur, werden sicher auch Skeptiker angenehm überrascht. Zum Nachtisch genehmigten wir uns eine Lorbeer Crème Brulée mit zarter Kruste. Die Portion hätte etwas größer sein können, aber im Schmock ist nun mal Qualität statt Quantität angesagt. Das unterbesetzte Personal wurde in dem gut besuchten Lokal leider nicht dem gehobenen Preisniveau gerecht.
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Hinter der Fassade eines Grand Hotels

Noch habe ich das Buch "Hotel Alpha" von Mark Watson nicht gelesen. Doch seine originelle und elegant gestaltete Website Hotel Alpha Stories macht Lust auf seinen Roman. Hinter jeder der insgesamt 100 Türen, die an einen Adventskalender erinnern, verbirgt sich eine Hotelgeschichte. Charaktere aus dem Roman sowie neue Figuren geben Einblick in die vierzigjährige Geschichte von Londons mondänem Grand-Hotel.
Besonders berührt hat mich die erste Geschichte "Restaurant and Elsewhere, 1964". Die Eltern streiten sich lautstark im Hotelzimmer und der junge Anthony tut so, als ob er schläft. Wer hat das nicht auch schon erlebt: Man ist endlich am Urlaubsort, richtet es sich häuslich ein und wegen irgendeiner Bagatelle hängt der Haussegen schief. Mich erinnerte die Geschichte von Anthony an einen üblen Streit meiner Eltern in Alassio. In solchen Fällen kann man nur hoffen, dass die Harmonie schnell wieder hergestellt ist, bevor der Urlaub vorbei ist.
In seinen Geschichten beschreibt Watson aus verschiedensten Blickwinkeln Details und Tätigkeiten während eines Hotelaufenthalts – sogar so profane Sachen wie den Umgang mit der Fernsehbedienung. Da fiel mir ein Hotel in London ein, wo ich einige Tage über Weihnachten mit meiner Mutter verbrachte. Kein Grand Hotel, aber immerhin trägt es den feudalen Namen „Grand Plaza“. Das stilvoll und zugleich funktional eingerichtete Serviced Apartment hatte eine gemütliche Fernsehecke, die an ein Mini-Kino erinnerte. Nach einer anstrengenden Sightseeing-Tour machten wir es uns in den Kinositz-ähnlichen Stühlen bequem und sahen uns die TV-Serie „Mad Men“ an. Das Grand Plaza liegt nur eine Haltestelle von der Paddington Station entfernt zwischen Kensington und Notting Hill, ist für Londoner Verhältnisse geräumig und hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Allen, die einen Trip nach London zum Christmas Shopping planen, kann ich es nur empfehlen.
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Verpasste Chancen

Was geschieht mit einer Ehe, die vom Kinderwunsch besessen ist? Nach der Lektüre von „Nachts schwimmen“ bekommt man eine vage Vorstellung davon. Noch schwieriger wird die Situation, wenn sich das Paar nicht mehr einig ist so wie Marianna und Quinn in Sarah Armstrongs Roman. Sie will auch nach mehreren Fehlgeburten um keinen Preis aufgeben während er den Verlustschmerz nicht mehr länger erträgt. Erst waren sie noch auf der gleichen Linie – plötzlich verfolgen sie unterschiedliche Lebensziele und driften immer stärker voneinander ab.
Als Quinn Rachel, Journalistin und Tochter einer Patientin, kennenlernt, spürt er sofort eine starke Anziehung und Verbindung zu ihr. Kein Wunder, auch Rachel sucht eine Ablenkung vom erdrückenden Alltag. Sie klammert sich an etwas, das das Sterben ihrer Mutter erträglicher macht. Zudem plagen sie Schuldgefühle, da ihr Bruder Scotty durch ihre Nachlässigkeit in einem See ertrank.
Sarah Armstrong zeichnet die ambivalenten Gefühle der Charaktere sehr nuancenreich und bezieht die wechselnden Schauplätze geschickt in die Handlung mit ein – sei es Marianna und Quinns Wohnung in Brisbane, Rachels späteres Refugium außerhalb der Stadt oder das städtische Schwimmbad in Corimbi, Zufluchtsort für Quinn und Rachel, die sich dort näherkommen.
Im zweiten Teil entwickelt sich die Handlung anders als man erwartet und spitzt sich dramatisch zu. Bis zum Schluss fühlt man mit den Protagonisten mit, die fest daran glauben wollen, das Bestmögliche getan zu haben, und in Wirklichkeit immer wieder die falschen Entscheidungen treffen und ihre Mitmenschen verletzen. Die Autorin zeigt eindrucksvoll, wie schmal der Grat ist zwischen alles zu haben und alles zu verlieren.
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41 Prosa-Miniaturen

Es gibt Bücher, die einem erst beim zweiten Anlauf gut gefallen. Dazu gehört in meinem Fall „Mikado“ von Botho Strauß. Vielleicht war ich damals auch einfach nicht in der Stimmung für die teils düsteren, teils surrealen Kurzgeschichten.
Zentrales Thema sind die Wechselwirkungen zwischen Menschen, die eine zerstörerische Kraft haben können. Ganz exemplarisch ist die Geschichte „Hunderttausend Grobiane“, in der die Hauptfigur 130 Grobiane, denen er in seinem Leben begegnet ist, bei sich versammelt, um mit jedem einzelnen abzurechnen.
In fast allen Geschichten geht eine Gefahr von den Mitmenschen aus und man steht vor der Frage, ob man sich auf jemanden einlassen darf oder sich zur eigenen Sicherheit abgrenzen muss. Bemerkenswert ist, dass sowohl die Anwesenheit als auch Abwesenheit einer Person Unbehagen auslösen kann. Besonders gut gefiel mir in dem Zusammenhang die Geschichte „Die Lücke“. Zwei unbesetzte Plätze in einem Saal ziehen mehr Aufmerksamkeit auf sich als die Vorstellung selbst. In „Laufsteg“ treiben Models ihre Machtkämpfe und den Versuch, sich voneinander zu differenzieren, auf die Spitze.
Strauß’ Augenmerk gilt vor allem dem ‚tipping point’ – jenem Punkt, an dem das vertraute Verhältnis zwischen Freunden oder zwischen Mann und Frau in völlige Entfremdung oder in etwas Bedrohliches kippt. Das Konstrukt ist so zerbrechlich, wie der Zusammenhalt von Mikado-Stäben. Er beschreibt, wie sich dieses Muster von Generation zu Generation wiederholt. Jedes Verhalten besitzt einen Stammbaum, jedes Gefühl einen Vorfahren. Mich fasziniert, wie prägnant der Autor, der in Berlin lebt, die große Geschichte des menschlichen Unglücks in 41 Prosa-Miniaturen verpackt.
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Selfpublishing mit CreateSpace

Ab sofort ist mein Roman „Glückliche Zukunft“ auch als Printversion erhältlich.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell und mit so geringem Aufwand an ein gedrucktes Exemplar komme – und das ganz ohne finanzielles Risiko, da das Buch nach dem Print-on-Demand-Prinzip gedruckt wird.
Alles, was ich tun musste, war, mich auf dem Portal CreateSpace zu registrieren, das Worddokument gemäß den Vorgaben umzuformatieren und die Umschlagseite im pdf-Format hochzuladen. Man hat die Wahl zwischen verschiedenen Formaten und zwischen der Papierfarbe weiß und cremefarben. Ich entschied mich für Letzteres. Es gelang mir sogar, eine Werbeanzeige in eigener Sache für das Meet Becky Workbook am Ende zu platzieren. Zum Schluss wurde der Roman mit einer ISBN-Nummer versehen.
Zunächst hatte ich ein Freigabeexemplar bestellt, das in den USA gedruckt wird, doch der Versand dauert ewig, so dass ich nach Prüfung der digitalen Ansicht doch schon die Freigabe erteilte. Schon nach wenigen Tagen war das Buch auf Amazon verfügbar.
Nachdem ich unterschiedliche Erfahrungsberichte im Internet gelesen hatte, bestellte ich zur Sicherheit ein Exemplar. Letzte Woche traf es ein und ich bin sehr zufrieden mit der Qualität. Besonders gut gefällt mir der Soft Touch Umschlag. Mit seiner samtigen Oberfläche wie der Kindle liegt das Buch angenehm in der Hand. Das war sicher nicht meine letzte 'Buchproduktion' – es wird Zeit, dass ich mich an mein nächstes Werk mache.
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Alle Notizen griffbereit

Bei der Entwicklung des Meet Becky Workbooks nutzte ich das erste Mal die Software Evernote intensiver. Einen kostenlosen Account habe ich schon seit einer Weile, um verschiedene Notizbücher anzulegen und dort nützliche Links thematisch zuzuordnen.
Um zu erfahren, welche ungenutzten Features Evernote sonst noch bietet, machte ich mich anhand des E-Books „Evernote – Mein Life-Management-Tool“ von Thomas Mangold schlau. Man kann ohne Übertreibung behaupten, dass der Autor sein komplettes Leben mit Evernote – und dem Google Kalender – organisiert. Ob To-Do-Listen, Bedienanleitungen, nützliche Fachberichte oder persönliche Reiseprojekte – alles findet bei ihm seinen Platz in diesem mittlerweile beliebten Tool.
Sein Motto lautet: Erfassen, Organisieren, Aus- bzw. Durchführen. Interessant fand ich, dass er neues Material zunächst in einer Inbox sammelt, bevor er es thematisch einzelnen Notizbüchern zuordnet. Das kann eine Sprachnotiz, ein Blogartikel oder eine fotografierte Folie aus einem Vortrag sein. Aus einer kleinen Notiz kann wiederum ein größeres Projekt werden, das man als neues Notizbuch anlegt und mit Materialien füttert.
Da ich dabei bin, meine Ablage so weit wie möglich zu digitalisieren, kommt mir diese Vorgehensweise sehr entgegen. Administratives wie Korrespondenz und Praktisches wie Infomaterial kann ich platzsparend archivieren und durch die Suchfunktion jederzeit abrufen. Ich kann meine Mobilgeräte synchronisieren und gespeicherte Artikel auch offline lesen. Eine beschleunigte Suchfunktion und mehr Speicherplatz bietet der Premium Account, den man einen Monat lang kostenlos testen kann.
In einem Punkt bleibe ich allerdings auch in Zukunft altmodisch: Ideen und Inspirationen wandern bei mir nach wie vor in gedruckte Notizbücher. Das Schöne ist: Je weniger Papierkram zu Hause, desto mehr Platz für schön gestaltete Notizblöcke und Bücher!
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Launch von Meet Becky

Mein Blog YukBook.me war der erste Schritt, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Ein Projekt ganz nach seinen eigenen Vorstellungen und Interessen ins Leben zu rufen und zu erleben, wie es wächst, fand ich so spannend, dass es mich dieses Jahr zu einer neuen Idee inspirierte: das Meet Becky Workbook.
Das Self-Coach-Workbook hilft dabei, seine wahren Träume und Talente zu entdecken und seine Potenziale zu entfalten. Es ist ein modular aufgebautes Arbeitsbuch, das den Leser schrittweise begleitet – von der Selbstreflexion und Ideensammlung über den Start eines eigenen Projekts bis hin zur Entwicklung einer Geschäftsidee. In den vergangenen Jahren habe ich mich vor allem mit den Themen Potenzialentfaltung, Kreativität und Selbstverwirklichung beschäftigt und mein Wissen und meine Erfahrungen in einem handlichen Arbeitsordner zusammengefasst. 
Ab heute ist das Workbook auf MeetBecky.com erhältlich.
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